Colombo auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

Landausflüge in Colombo individuell planen – die besten Tipps für Kreuzfahrtgäste

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Colombo (Sri Lanka) auf eigene Faust zusammengestellt. Colombo ist eine große Hafenstadt und die de-facto-Hauptstadt Sri Lankas. Die britischen Kolonialherren entwickelten die Stadt seit dem 18. Jahrhundert zu einer modernen Hafenmetropole. Die britische Kolonialarchitektur prägt das Stadtbild noch immer, insbesondere im historischen Stadtviertel Fort. Das angrenzende Basarviertel Pettah ist bekannt für seine lebhaften Straßenmärkte. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Gangaramaya-Tempel, der Colombo Lotus Tower und das Nationalmuseum. Viele Kreuzfahrer nutzen Colombo aber auch als Ausgangspunkt für Landausflüge in andere Teile Sri Lankas. Besonders beliebte Ausflugsziele sind die Königsstadt Kandy mit dem berühmten Zahntempel und die historische Festungsstadt Galle. Letzte Aktualisierung: Juli 2026

Unsere Hafenportraits für Ihre Landausflüge in Asien auf eigene Faust: Bangkok, Busan, Chan May, Da Nang, Ha Long, Hambantota, Hongkong, Kaohsiung, Keelung (Taipeh), Kobe, Koh Samui, Langkawi, Nha Trang, Osaka, Penang, Phu My (Saigon), Phuket, Phu Quoc, Port Klang (Kuala Lumpur), Shanghai, Singapur, Tokio, Yokohama
Landausflüge auf in Colombo auf eigene Faust
Straße im lebhaften Stadtviertel Pettah – Bild: Pixabay

Kurz & knapp für Kreuzfahrer

Wer Colombo auf eigene Faust entdecken möchte, findet hier die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.

???? Liegeplatz: Colombo Port Passenger Terminal
????‍♂️ Stadtzentrum: Viertel Fort (ca. 1 km)
????️ Nächster Strand: Galle Face Beach (ca. 2 km)
✨ Highlights in Colombo: Gangaramaya-Tempel, Viertel Pettah, Viertel Fort, Lotus Tower, Nationalmuseum, Galle Face Green
✨ Highlights im Umland: Kandy, Galle, Muthurajawela, Madu-Ganga-Fluss, Negombo
????️ Fortbewegung: Taxis, Tuk-Tuks, organisierte Landausflüge oder private Fahrer
????Zahlungsmittel: Sri-Lanka-Rupie; US-Dollar, Euro und Kreditkarten
????️ Amtssprache: Singhalesisch und Tamil. In touristischen Bereichen Englisch.
???? Internet: Kostenloses WLAN gibt es im Hafen sowie häufig in Restaurants und Cafés. Für mobiles Internet empfiehlt sich eine regionale Asien-eSIM, z. B. von GigSky oder Airalo.

???? Fazit: Colombo bietet eine interessante Mischung aus kolonialer Geschichte, buddhistischen Tempeln und modernen Sehenswürdigkeiten. Gleichzeitig ist der Hafen ein idealer Ausgangspunkt für Landausflüge zu einigen der bekanntesten Highlights Sri Lankas, insbesondere nach Kandy oder Galle.

Kreuzfahrthafen Colombo

Kreuzfahrtschiffe legen in der Regel am Colombo Port Passenger Terminal (siehe Karte unten) am Rande des großen Containerhafens an. Ein großes Terminalgebäude gibt es derzeit nicht. Direkt am Liegeplatz befinden sich die wichtigsten Einrichtungen für Kreuzfahrtgäste sowie Taxis, Tuk-Tuks und die Busse der Reedereien. Einige kleine Kioske verkaufen Souvenirs und Getränke. Das historische Stadtviertel Fort ist nur etwa 1 km entfernt.

MS Artania am Colombo Port Passenger Terminal
MS Artania am Colombo Port Passenger Terminal – Bild: Kavyia N M auf Unsplash

Ein zweiter Liegeplatz dient als Ausweichliegeplatz für Kreuzfahrtschiffe. Er befindet sich im Norden des weitläufigen Hafens im Bereich des Unity Container Terminals. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden hier normalerweise Containerschiffe abgefertigt. Touristische Infrastruktur gibt es kaum. Die Landausflugsbusse halten direkt am Schiff und lokale Reiseleiter können ihre Gäste in der Nähe des Liegeplatzes in Empfang nehmen.

Landausflüge in Colombo buchen

Für den Tag in Colombo werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Colombo findet man bei GetYourGuide*.

Mobilität Colombo auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Colombo (Sri Lanka) auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Colombo (ab Colombo Port Passenger Terminal):

  • Dutch Hospital Shopping Precinct (Fort): 1,1 km (zu Fuß)
  • Jami Ul-Alfar Mosque (Pettah): 1,5 km (zu Fuß)
  • Galle Face Green: 2,4 km (zu Fuß)
  • Lotus Tower: 4,1 km
  • Gangaramaya-Tempel: 4,6 km
  • Independence Square: 6,6 km
  • Kelaniya Raja Maha Viharaya: 11,6 km
  • Mount Lavinia Beach: 14,8 km
  • Muthurajawela-Sumpf: 29,1 km
  • Negombo Beach: 37,2 km
  • Kandy: 124 km
  • Madu Ganga River Safari: 125 km
  • Galle: 148 km
Karte der Ziele für Landausflüge in Colombo
Ziele für Landausflüge in Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Landausflugsziele in Colombo: 1. Stadtviertel Pettah, 2. Stadtviertel Fort, 3. Galle Face Green, 4. Gangaramaya Temple, 5. Lotus Tower am Beira Lake, 6. Independence Square, 7. Colombo National Museum. Das Colombo Cruise Terminal (unten) ist der Hauptliegeplatz für Kreuzfahrtschiffe in der Stadt. Oben erkennt man den Ausweichliegeplatz.

Zu Fuß unterwegs

Das historische Stadtviertel Fort befindet sich in Hafennähe und kann grundsätzlich bequem zu Fuß erreicht werden. Der Weg führt allerdings zunächst durch das Hafengebiet. Dieses ist von Containern, viel Lkw-Verkehr und oft auch großer Hitze geprägt.

Taxis, Uber, Tuk Tuks & Co

Tuk-Tuks gehören in Colombo zum Stadtbild. Sie sind perfekt für kurze Strecken und um im dichten Verkehr schnell voranzukommen. Die Fahrer, die direkt am Gate 1 auf Sie warten, bieten häufig individuelle Stadtrundfahrten an. Natürlich zahlt man hier als Tourist deutlich mehr als ein Einheimischer.

Ein Tuk Tuk in Colombo
Ein Tuk-Tuk in Colombo – Bild: Brian Kyed auf Unsplash

Wenn man ein Tuk-Tuk direkt an der Straße herbeiwinkt, sollte man darauf achten, dass es sich um ein „Meter-Tuk-Tuk“ (mit digitalem Taxameter) handelt. Man erkennt sie an einem gelben Dachschild und Aufklebern auf der Windschutzscheibe. Eine kurze Fahrt innerhalb des Zentrums (z. B. vom Hafen zur Roten Moschee) sollte umgerechnet nicht mehr als 2 bis 4 US-Dollar kosten. Unser Tipp: Vorsicht mit den Taschen und Kameras während der Fahrt im Inneren des Tuk-Tuks, da es keine Türen gibt.

Wenn man längere Strecken plant oder der Hitze und dem Smog der Stadt entkommen möchte, ist ein klimatisiertes Taxi die richtige Wahl. Am Terminal und an den Toren stehen offizielle, registrierte Touristentaxis bereit. Diese bieten Pauschalpreise für mehrstündige Stadtrundfahrten oder Fahrten ins Umland an. Die Fahrer sprechen meist gut Englisch und geben unterwegs häufig auch Informationen zu den Sehenswürdigkeiten. Diese Fahrer akzeptieren problemlos US-Dollar und Euro, haben aber selten Wechselgeld für große Scheine.

Die Nutzung von Smartphone-Apps (Uber und PickMe) ist für Individualreisende die unkomplizierteste Methode. PickMe ist das sri-lankische Pendant zu Uber und funktioniert in Colombo sehr gut. Es gibt feste Preise und keine anstrengenden Preisverhandlungen am Straßenrand. Die Bezahlung erfolgt automatisch über die in der App hinterlegte Kreditkarte oder bar in Rupien. Man kann über beide Apps sowohl reguläre Autos (Taxis) als auch Tuk-Tuks buchen. Wichtig für den Hafen: Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen dürfen Uber- und PickMe-Fahrer meistens nicht direkt auf das Hafengelände bis zur Pier fahren. Man muss einen Treffpunkt außerhalb der Hafentore finden.

Mit einem Tuk-Tuk kommt man in Colombo überall hin
Mit einem Tuk-Tuk kommt man überall hin – Bild: Pixabay

Privater Fahrer mit Auto

Für längere Landausflüge ist ein Privatwagen mit Fahrer oft die beste Wahl. Professionelle Fahrer holen die Kunden direkt am Ausgang des Passagierterminals mit einem Namensschild ab. Man vereinbart vorab die Dauer und die Kilometerzahl und kann die Route frei bestimmen. Entsprechende Angebote findet man zum Beispiel bei Viator*. Am Terminal stehen lokale Taxis bereit. Hier sollte man den Fahrpreis allerdings vor der Abfahrt vereinbaren. Zudem entsprechen die Fahrzeuge nicht immer westlichen Standards.

Colombo auf eigene Faust: Die besten Highlights für Kreuzfahrtgäste

Colombo ist ein wichtiger Kreuzfahrthafen in Südasien. Die Stadt liegt an der Westküste Sri Lankas und verfügt über einen der größten Seehäfen im Indischen Ozean. In Colombo und der näheren Umgebung gibt es viele spannende Landausflugsziele. Beliebt sind sowohl Erkundungen der historischen und modernen Seiten der Hauptstadt, die lange unter niederländischer und britischer Herrschaft stand, als auch Ausflüge nach Kandy oder Galle. Darüber hinaus locken Teeplantagen, Flüsse und schöne Strände. Das UNESCO-Weltkulturerbe Sigiriya ist für einen Tagesausflug dagegen bereits recht weit entfernt. Einige Reedereien bieten dennoch Landausflüge per Inlandsflug an. Dies sind die beliebtesten Highlights für Landausflüge in Colombo auf eigene Faust.

Traumstrände in Sri Lanka
Traumstrände in Sri Lanka – Bild: Pasja1000 auf Pixabay

Orientierung für Kreuzfahrer

Colombo bietet historische Sehenswürdigkeiten, bedeutende Tempel und abwechslungsreiche Ausflugsziele im Umland. Damit die Orientierung leichter fällt, haben wir die wichtigsten Ziele für Landausflüge in Colombo nach Interessen sortiert.

???? Tempel & Kultur: Gangaramaya-Tempel, Sri Kailawasanathan Swami Devasthanam, Jami Ul-Alfar Moschee, Zahntempel (Kandy)
????️ Kolonialerbe: Colombo Fortviertel, Galle Face Hotel, Negombo, Galle Fort
???? Natur & Feuchtgebiete: Muthurajawela-Sumpf, Madu Ganga River, Madampa River
????️ Strände: Mount Lavinia Beach, Negombo Beach
???? Tee & Plantagen: Athukorala Tea Factory

Landausflüge in Colombo

Colombo lässt sich gut in mehrere Stadtviertel unterteilen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im historischen Fort-Viertel, im benachbarten Pettah oder rund um den Beira Lake. Hinzu kommen einige bedeutende Tempel und Parks etwas außerhalb des Zentrums.

Karte des historischen Zentrums von Colombo
Das alte Zentrum von Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbLKolonialviertel Fort

Karte des historischen Zentrums von Colombo: 1. Old Parliament Building, 2. Colombo Fort Old Lighthouse & Clock Tower, 3. Dutch Hospital Shopping Precinct, 4. Cargills & Millers Building, 5. President’s House, 6. World Trade Center Colombo, 7. Fort Railway Station, 8. Pettah Market, 9. Jami Ul-Alfar Mosque, 10. Dutch Colonial Museum, 11. Khan Clock Tower, 12. Galle Face Green, 13. One Galle Face Mall

Fort-Viertel

Das Fort-Viertel könnte man vom Hafen aus sogar auf eigene Faust zu Fuß erreichen, auch wenn wir für den Transfer vom Schiff ein Tuk-Tuk empfehlen würden. Es ist das historische Zentrum Colombos und die Keimzelle der Stadt. Hier bauten die Portugiesen zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine befestigte Stadt. Daher stammt auch der Name des Viertels. Im Jahre 1656 wurde sie von den Niederländern verdrängt. Die Briten blieben schließlich von 1796 bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1948. Im Fort-Viertel gibt es viele Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit.

Cargills und das Wold Trade Center im Stadtviertel Fort
Cargills und das World Trade Center im Stadtviertel Fort – Bild: Vlada auf Pixabay

Das Old Parliament Building zählt zu den markantesten Kolonialbauten des Viertels. Das neoklassizistische Gebäude war bis 1983 Sitz des sri-lankischen Parlaments. Es kann zwar nur von außen fotografiert werden, bildet aber einen tollen Kontrast zu den modernen Zwillingstürmen des World Trade Centers direkt dahinter. Das Dutch Hospital Shopping Precinct ist ein restauriertes Kolonialgebäude. Es war früher ein Krankenhaus der Niederländer und beherbergt heute Restaurants und Geschäfte. Cargills ist ein berühmtes Gebäude aus der Kolonialzeit mit Geschäften und Restaurants. Früher war es das eleganteste Kaufhaus des britischen Empires in Asien.

Das Colombo Lighthouse ist ein weiteres markantes Wahrzeichen. Der Chatham Street Clock Tower steht heute mitten auf einer Kreuzung und diente ab 1857 ursprünglich als Leuchtturm. Er steht allerdings heute nicht mehr am Meer. Jetzt schaut man auf die Colombo Port City, ein riesiges Landgewinnungsprojekt, das mit chinesischer Hilfe umgesetzt worden ist. Auch hier spielte China beim Ausbau des Hafens eine wichtige Rolle – ganz ähnlich wie in Hambantota im Süden Sri Lankas.

Galle Face Green

Südlich vom Fort-Viertel befindet sich die Grünfläche Galle Face Green mit dem Galle Face Beach direkt am Meer. Am Abend verwandelt sich der Park in einen lebhaften Treffpunkt mit Essensständen. Die Geschichte des Galle Face Green beginnt in der britischen Kolonialzeit. Damals nutzten die Engländer den Park als Pferderennbahn, später als Golfplatz. Heute ist der Galle Face Green die bekannteste Promenade der Stadt.

Galle Face Geen mit sehr vielen Menschen
Galle Face Green an einem Feiertag – Bild: Bestbauch auf Pixabay

Im Süden grenzt das Galle Face Green an das Galle Face Hotel. Dieses Hotel ist seit 1864 ein Wahrzeichen Colombos. Auf der Terrasse kann man am Abend ein kühles Lion Beer oder einen Cocktail trinken und den Sonnenuntergang genießen. Der Blick ist fantastisch und die Atmosphäre sehr elegant. Im Norden des Galle Face Green liegt die One Galle Face Mall. Die neue Mall befindet sich in einem modernen Hochhauskomplex.

Pettah-Viertel

Das Pettah-Viertel ist das absolute Gegenteil des geordneten Fort-Viertels. Es ist ein riesiger Open-Air-Basar, voller Farben, Düfte, Menschen und hupender Tuk-Tuks. Hier wird straßenweise nach Warengruppen sortiert gehandelt. Auch das Pettah-Viertel kann man auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Wir würden mit einem Tuk-Tuk zur Jami Ul-Alfar Moschee (Rote Moschee) in der Second Cross Street fahren. Sie liegt mitten im Herzen des Viertels. Von hier aus kann man das Pettah-Viertel bequem zu Fuß ablaufen.

Die Jami-Ul-Alfar Mosque ist eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit im Pettah-Viertel. Ihre gestreiften roten und weißen Ziegelmuster machen sie unverwechselbar und erinnern ein wenig an eine Zuckerstange. Touristen dürfen außerhalb der Gebetszeiten den vorderen Innenbereich betreten. Ganz in der Nähe befinden sich die so genannten „Cross-Streets“. Jede Straße hat ihr eigenes Thema. In der 1st Cross Street findet man Elektronikartikel, in der 2nd Cross Street Schmuck und Stoffe, in der 4th und 5th Cross Street türmen sich Säcke voller Gewürze, Zwiebeln und exotischer Früchte.

Jami-Ul-Alfar Mosque in Colombo
Jami-Ul-Alfar Mosque – Bild: Adam Marikar auf Unsplash

Inmitten des Trubels befindet sich das Dutch Museum. In einer ehemaligen Gouverneursresidenz wurde ein Museum mit Exponaten zur niederländischen Kolonialherrschaft eingerichtet. Weitere Sehenswürdigkeiten im Pettah-Viertel sind der Khan Clock Tower und der Sri Kailawasanatan Swami Temple.

Beira Lake & Lotus Tower

Der Beira Lake und der Lotus Tower bilden das modernste und fotogenste Ensemble in Colombos Stadtbild. Sie liegen direkt südlich des Pettah-Viertels (ca. 2 km) und lassen sich perfekt miteinander verbinden.

Mit 350 Metern ist der Lotus Tower der höchste freistehende Turm Südasiens. Seine Form ist einer geschlossenen Lotusblüte nachempfunden. Ein Highspeed-Aufzug bringt die Besucher in weniger als einer Minute nach oben. Vom Observation Deck im 7. Stock der Blüte hat man einen 360-Grad-Blick über ganz Colombo, den Hafen, das Meer und an klaren Tagen sogar bis ins Hochland. Der Turm selbst wird im Dunkeln in wechselnden Farben erleuchtet. Für ausländische Touristen kostet der Eintritt ca. 20 US-Dollar. Man kann die Tickets direkt am Fuß des Turms kaufen.

Lotus Tower am Beira Lake in Colombo auf eigene Faust erleben
Lotus Tower am Beira Lake in Colombo – Bild: Rex Wholster–stock.adobe.com

Gangaramaya-Tempel

Der Gangaramaya-Tempel ist einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel in Colombo. Er befindet sich südlich des Beira Lakes und ist nur ca. 2 km vom Galle Face Hotel oder dem Lotus Tower entfernt. Mit einem Tuk-Tuk ist man in wenigen Minuten vor Ort. Der Tempel besitzt eine erstaunliche Sammlung von Geschenken, die Gläubige über Jahrzehnte gespendet haben. Die Palette reicht von goldenen Buddhas über wertvolle Uhren bis zu Oldtimern. Im Zentrum des Tempels steht ein riesiger Feigenbaum, der von bunt geschmückten Buddha-Statuen und Gebetsfahnen umgeben ist.

Der Gangaramaya-Tempel und der fotogene, schwimmende Seema Malaka Tempel auf dem Beira-Lake gehören zusammen. Sie liegen nur etwa 100 Meter auseinander. Mit einem Eintrittsticket kann man beide Orte besuchen. Der Tempel darf nur barfuß betreten werden und die Kleiderordnung ist strikt. Die Schultern und Knie müssen komplett bedeckt sein.

Cinnamon Gardens & Independence Square

Cinnamon Gardens liegt im Zentrum Colombos. Dieses elegante Stadtviertel zählt zu den reichsten Gegenden der Stadt. Breite Alleen mit alten Bäumen bestimmen das Aussehen. Man findet hier etliche Regierungsgebäude, Schulen und Botschaften. Das Rathaus von Colombo (Town Hall) ist ein großes weißes Gebäude, das sofort auffällt. Seine Bauweise erinnert an das Kapitol in Washington. Der Independence Square bildet einen wichtigen Platz, weil dort die Independence Memorial Hall steht, die an die Unabhängigkeit Sri Lankas erinnert. Direkt daneben befindet sich die edle Shopping-Mall Arcade Independence Square. Das Nationalmuseum von Colombo sowie das hochmoderne Nelum Pokuna Theater liegen ebenfalls in Cinnamon Gardens. Der Viharamahadevi Park, der größte und älteste Park Colombos, liegt im Herzen des Viertels und bietet grüne Flächen mit einer riesigen Buddha-Statue.

Blick vom Viharamahadevi Park zum Rathaus von Colombo (Sri Lanka)
Blick vom Viharamahadevi Park zum Rathaus von Colombo – Bild: Val Shevchenko–stock.adobe.com

Tempel Kelaniya Raja Maha Vihara

Der Kelaniya Raja Maha Vihara ist einer der heiligsten und geschichtsträchtigsten Tempel Sri Lankas. Er liegt gut 10 km nordöstlich des Stadtzentrums von Colombo am Ufer des Kelani-Flusses. Die Fahrt vom Cruise Terminal oder aus dem Zentrum Colombos dauert je nach Verkehr etwa 20 bis 30 Minuten. Der Zugang zum Tempelgelände ist für alle Besucher komplett kostenlos. Auch hier gilt die strikte Tempel-Etikette.

Die Anlage besteht aus dem Tempelhaus mit berühmten Fresken und einer riesigen, glockenförmigen Stupa. Die schneeweiße Stupa hat die seltene Form eines Reishaufens. Buddhisten glauben, dass Lord Buddha diesen Ort bei seinem dritten Besuch in Sri Lanka persönlich geheiligt hat. In der Stupa soll sein edelsteinbesetzter Thron eingemauert sein.

Mount Lavinia Beach

Mount Lavinia gilt als der bekannteste Strand im Großraum Colombo und liegt etwa 15 km südlich des Cruise Terminals. Vom Schiff benötigt man je nach Verkehr etwa 30 bis 45 Minuten. Der lange Sandstrand ist ein beliebtes Landausflugsziel für alle, die in Colombo Sonne, Meer und frische Luft suchen. Entlang der Promenade gibt es zahlreiche Hotels, Restaurants und Strandbars. Das historische Mount Lavinia Hotel wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts als Residenz des britischen Gouverneurs erbaut und zählt heute zu den bekanntesten Kolonialhotels Sri Lankas.

Landausflüge in Sri Lanka

Viele der beliebtesten Landausflugsziele liegen nicht in Colombo selbst, sondern im Umland. Dazu gehören historische Städte, Teeplantagen, Flusslandschaften und lange Sandstrände. Aufgrund des dichten Verkehrs und der teilweise großen Entfernungen sollte man die Fahrzeiten jedoch nicht unterschätzen. Für die meisten Ziele ist ein ganzer Tag erforderlich. Dies sind die beliebtesten Landausflugsziele im Umland von Colombo.

Landausflugsziele im Umland von Colombo
Landausflugsziele im Umland von Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Landausflugsziele im Umland von Colombo: 1. Kelaniya Raja Maha Viharaya, 2. Mount Lavinia Beach, 3. Negombo Beach, 4. Kandy, 5. Galle, 6. Teeplantagen (Region), 7. Muthurajawela-Sumpf, 8. Fluss-Safari auf dem Madu Ganga, 9. Sigiriya

Ceylon-Tee

Auf Sri Lanka begann man im 19. Jahrhundert mit dem Teeanbau. James Taylor pflanzte 1867 die ersten Teesträucher und gilt als Vater der ceylonesischen Teeindustrie. Nachdem eine Pilzkrankheit die Kaffeeplantagen weitgehend zerstört hatte, stellte man auf den Teeanbau um. Britische Kolonisten legten große Plantagen an. Das Hochland Sri Lankas bietet mit seinem fruchtbaren Boden, den kühlen Temperaturen und den hohen Niederschlägen ideale Bedingungen. Ceylon-Tee ist heute weltweit bekannt. Zu den bedeutendsten Anbaugebieten gehören Uva, Dimbula und Nuwara Eliya.

Die wichtigsten Anbaugebiete sind für Landausflüge in Colombo zu weit entfernt. Die deutschen Reedereien bieten in der Regel Landausflüge zur Athukorala Tea Factory an. Die Busfahrt von Colombo dauert über den Southern Expressway (E01) etwa 2 Stunden und 15 Minuten. Erfahrene Guides zeigen Schritt für Schritt die traditionelle Verarbeitung der Teeblätter. Kreuzfahrer können in traditionellen Körben selbst frische Teeblätter direkt von den Sträuchern der Plantage ernten. Nach der Tour testet man verschiedene hier hergestellte Teesorten und kann natürlich auch Premium-Tee als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Teeplantagen sind beliebte Ziele für Landausflüge in Colombo (Sri Lanka)
Auf Sri Lanka wird Tee angebaut – Bild: Jürgen Scheffler auf Pixabay

Negombo (Strand & Lagune)

Negombo liegt etwa 35 Kilometer nördlich von Colombo und ist einer der bekanntesten Badeorte Sri Lankas. Die Stadt ist vor allem für ihren langen Sandstrand, die Lagune und den Fischereihafen bekannt. Aufgrund der vergleichsweise kurzen Entfernung gehört Negombo zu den beliebtesten Landausflugszielen ab Colombo.

Die Anfahrt vom Kreuzfahrthafen dauert je nach Verkehr etwa 45 bis 60 Minuten. Viele Kreuzfahrer verbringen einige Stunden am Strand oder bummeln durch den Ort. Entlang der Strandstraße gibt es zahlreiche Hotels, Restaurants und Cafés. Wer baden möchte, sollte den teilweise kräftigen Wellengang und die Strömung beachten.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der Old Dutch Canal aus der niederländischen Kolonialzeit, die katholische St. Mary’s Church und der bekannte Fischmarkt. Besonders am frühen Morgen herrscht hier reger Betrieb, wenn die Fischer mit ihrem Fang zurückkehren. Rund um die Lagune werden außerdem Bootstouren angeboten. Mit etwas Glück kann man dabei Eisvögel, Reiher oder Warane beobachten.

Negombo Beach in Sri Lanka
Negombo Beach – Bild: Florian Wehde auf Unsplash

Muthurajawela-Sumpf

Der Muthurajawela-Sumpf liegt an der Westküste Sri Lankas nördlich von Colombo. Dieses Feuchtgebiet erstreckt sich über 3.068 Hektar und umfasst Brackwasserlagunen, Mangrovenwälder, Salzwiesen und Grasland. Diese Mischung bildet besondere Lebensräume. Das Ökosystem bietet extrem hohe biologische Vielfalt. Er dient als Brut- und Rastgebiet für Zugvögel. Über 100 Vogelarten wurden hier bereits nachgewiesen, darunter seltene und bedrohte Arten. Die Pflanzenvielfalt ist ebenfalls groß. Über 200 Pflanzenarten wachsen im Muthurajawela, viele davon gibt es nur dort. An Bord werden oft Bootsfahrten durch das Sumpfgebiet angeboten. Die Anfahrt von Colombo dauert per Bus etwa 45 Minuten. Ein Fernglas und eine Kamera mit gutem Zoom sind für die Vogelbeobachtung hilfreich. Wichtig ist effektiver Mückenschutz, da im Sumpfgebiet viele Moskitos aktiv sind.

Madu Ganga River Safari

Die Madu Ganga River Safari in Balapitiya gehört zu den beliebtesten Bootstouren Sri Lankas. Der Madu Ganga weitet sich kurz vor seiner Mündung in den Indischen Ozean zu einer weitläufigen Lagune mit insgesamt 64 Inseln, von denen einige bewohnt sind. Das geschützte Feuchtgebiet mit seinen Mangrovenwäldern zählt zu den artenreichsten Landschaften der Insel.

Die Touren werden mit kleinen, überdachten Motorbooten durchgeführt und dauern meist 1,5 bis 2 Stunden. Dabei fährt man durch schmale Wasserwege und dichte Mangroventunnel. Mit etwas Glück lassen sich Krokodile, Wasserwarane, Affen und zahlreiche tropische Vogelarten beobachten. Ein fester Programmpunkt ist häufig Cinnamon Island. Dort zeigen Einheimische, wie echter Ceylon-Zimt traditionell von Hand geschält und verarbeitet wird. Beliebt sind außerdem die kleinen Fisch-Spas, bei denen Hunderte Fische abgestorbene Hautschüppchen von den Füßen entfernen.

Fahrt durch die Mangroven in Sri Lanka
Fahrt durch die Mangroven – Bild: Nawalescape auf Pixabay

Die Anfahrt von Colombo über den Southern Expressway dauert etwa zwei Stunden. Rund um die Lagune gibt es zahlreiche Anbieter für Bootstouren. Nur etwa 10 bis 15 Minuten entfernt befinden sich zudem mehrere Auffangstationen für Meeresschildkröten, in denen verletzte Tiere gepflegt und Schildkröteneier bis zum Schlüpfen geschützt werden.

Unser Tipp: Eine Fluss-Safari auf dem Madampe-River (auch Madampe Ganga genannt, gelegen bei Ambalangoda) ist der ruhigere, ursprünglichere und deutlich weniger kommerzialisierte „Geheimtipp“ im direkten Vergleich zum berühmten Nachbarn Madu Ganga. Entsprechende Landausflüge werden oft an Bord angeboten.

Königsstadt Kandy

Kandy ist das religiöse Herz Sri Lankas. Die ehemalige Hauptstadt der singhalesischen Könige liegt im Hochland der Insel und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Kandy zählt zu den beliebtesten Zielen für Landausflüge ab Colombo. Allerdings dauert die Anfahrt je nach Verkehr rund 3,5 Stunden pro Strecke, sodass nur wenig Zeit für Besichtigungen bleibt.

Sri Dalada Maligawa, auf Deutsch häufig der Zahntempel, ist ein buddhistischer Tempel in Kandy, Sri Lanka
Kandy – Bild: Dezalb auf Pixabay

Kandy liegt auf etwa 500 Metern Höhe und ist von Bergen und Teeplantagen umgeben. Das Klima ist hier spürbar angenehmer als an der heißen Küste. Im Zentrum der Stadt befindet sich der künstlich angelegte Kandy-See. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa), das wichtigste buddhistische Heiligtum Sri Lankas. Hier wird eine Reliquie – ein linker Backenzahn des historischen Buddha – in einem goldenen Schrein aufbewahrt. Ebenfalls sehenswert ist der Botanische Garten von Peradeniya mit seiner berühmten Orchideensammlung, den großen javanischen Feigenbäumen und einer großen Kolonie von Flughunden. Viele Landausflüge beinhalten außerdem eine Aufführung der traditionellen Kandyan Dances mit Trommlern, Akrobaten und spektakulären Feuertänzen.

Galle (UNESCO-Festungsstadt)

Galle liegt an der Südwestküste Sri Lankas und gehört zu den beliebtesten Landausflugszielen ab Colombo. Die historische Hafenstadt wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen gegründet und später von den Niederländern zu einer mächtigen Festungsstadt ausgebaut. Die gut erhaltene Altstadt (Galle Fort) gehört seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den am besten erhaltenen Beispielen einer befestigten Stadt, die von europäischen Kolonisten in Südasien erbaut wurde.

Die Anfahrt von Colombo über den Southern Expressway (E01) dauert je nach Verkehr etwa zwei Stunden. Viele Landausflügler konzentrieren sich auf die Altstadt innerhalb der Festungsmauern. Das historische Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Autos spielen hier kaum eine Rolle. Stattdessen prägen schmale Gassen, restaurierte Kolonialhäuser, kleine Boutiquen, Cafés und Galerien das Stadtbild.

Das historische, von einer dicken Festungsmauer umgebene Galle Fort
Galle in Sri Lanka – Bild: Lapping auf Pixabay

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der weiße Galle Lighthouse, der historische Clock Tower sowie die mächtigen Festungsmauern. Von den Bastionen bieten sich schöne Ausblicke auf den Indischen Ozean. Beim Tsunami im Jahr 2004 trugen die Festungsmauern dazu bei, dass Teile der Altstadt vergleichsweise glimpflich davonkamen. Sehenswert sind außerdem die Dutch Reformed Church aus dem 18. Jahrhundert und das National Maritime Museum, das die Geschichte des Hafens und der Seefahrt dokumentiert.

Galle lässt sich gut mit weiteren Zielen an der Südküste kombinieren. In der Umgebung befinden sich mehrere Meeresschildkröten-Schutzzentren sowie die Madu Ganga River Safari bei Balapitiya. Nur rund 10 bis 15 Minuten entfernt liegt der beliebte Unawatuna Beach. Wer nur einen längeren Landausflug ab Colombo unternehmen möchte, findet in Galle eine gelungene Mischung aus Geschichte, Kultur und tropischer Küstenlandschaft.

Sigiriya (Löwenfelsen)

Sigiriya ist eine große Felsenfestung und eines der Wahrzeichen von Sri Lanka. König Kasyapa ließ diese historische Stätte als seine Hauptstadt und königliche Residenz bauen. Treppen, die direkt in den Felsen gehauen sind, führen zur Felsspitze. Die Felswände zeigen noch immer beeindruckende Fresken, die man „Wolkenmädchen“ nennt. Eine spiegelglatte Wand war so poliert, dass der König sich darin sehen konnte. Ein großer Löwe, dessen Tatzen man noch sehen kann, unterbricht den Aufstieg. Durch seinen Rachen gelangte man auf den Gipfel.

Sigiriya ist ein Monolith vulkanischen Ursprungs mit einer berühmten Felsenfestung
Sigiriya – Bild: Poswiecie auf Pixabay

Oben auf dem Felsen liegen die Reste eines komplexen Palastes mit Gärten, Pools und Terrassen. Die Gärten am Fuß des Felsens sind ebenfalls Teil der Anlage. Dazu gehören Wassergärten, Felsengärten und Terrassengärten, die zu den ältesten Gärten der Erde zählen. Sigiriya ist eigentlich zu weit entfernt. Aber manche Reedereien bieten einen Landausflug mit Charterflug an. 

Fazit: Landausflüge in Colombo auf eigene Faust

Colombo bietet Kreuzfahrern eine gelungene Mischung aus kolonialer Geschichte, buddhistischen Tempeln und modernem Großstadtleben. Viele Sehenswürdigkeiten wie das Fort-Viertel, Pettah, der Beira Lake oder der Gangaramaya-Tempel lassen sich problemlos auf eigene Faust mit dem Tuk-Tuk oder Taxi erkunden. Wer mehr Zeit hat, kann auch das Umland entdecken. Beliebte Landausflugsziele sind die historische Festungsstadt Galle, der Muthurajawela-Sumpf oder eine Bootsfahrt auf dem Madu Ganga. Auch Teeplantagen und die ehemalige Königsstadt Kandy werden von den Reedereien regelmäßig angeboten. Aufgrund der großen Entfernungen sollte man für diese Ausflüge allerdings lange Fahrzeiten von zwei bis drei Stunden einplanen. Insgesamt bietet Colombo für Kreuzfahrer eine außergewöhnlich große Auswahl an Landausflügen – von Kultur und Geschichte über Naturerlebnisse bis hin zu den berühmten Teeplantagen Sri Lankas.

Petra auf Antigua

Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.

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